Die Nekromantie der Gier: Der abstoßende neue Tiefpunkt der Société GénéraleGerman


Gerade als ich dachte, der absolute moralische Bankrott der Société Générale könnte unmöglich noch tiefer sinken, überkommt mich heute pure, unverdünnte Abscheu.

Wer meinen vorherigen Beitrag gelesen hat, weiß bereits, wie dieser Finanzmonolith arbeitet. Sie verkaufen völlig nutzlose Restschuldversicherungen – die faktisch nichts anderes als legalisierter Betrug sind – und setzen dann jede bürokratische Verzögerungstaktik im Handbuch ein, um sich vor der Auszahlung zu drücken. Sie lehnen vollkommen gültige, international anerkannte Sterbeurkunden ab, nur weil sie auf Englisch sind, und halten trauernde Familien hin, um das Geld noch ein wenig länger für sich arbeiten zu lassen.

Aber heute haben sie die Grenze von normaler unternehmerischer Bösartigkeit zu purer, magenumdrehender Verkommenheit überschritten.

Die Toten zur Kasse bitten

Eine alte Frau, die über die Jahre hinweg bereits um Tausende von Euro betrogen wurde, indem sie in diese parasitäre, wertlose Versicherung eingezahlt hat, ging heute an ihren Briefkasten. Hat sie endlich die Auszahlung erhalten, die ihr rechtmäßig zusteht? Natürlich nicht.

Stattdessen erhielt sie eine Zahlungserinnerung.

Die Société Générale besitzt die absolute Frechheit, die nächste monatliche Prämie einzufordern. Sie wissen ganz genau, dass der Versicherungsnehmer tot ist. Sie haben die Dokumentation, die sie ausdrücklich verlangt haben, und dennoch haben sie die unverschämte Dreistigkeit, einer trauernden, alten Witwe eine Mahnung für einen Mann zu schicken, für den sie sich aktiv weigern zu zahlen.

Wie abartig kann eine Firma bitteschön sein?

Die Illusion des deutschen Verbraucherschutzes

Das wirft eine riesige, eklatante Frage auf: Wie ist so etwas in Deutschland überhaupt noch möglich?

Deutschland klopft sich gerne selbst auf die Schulter für seine angeblich strengen Vorschriften, seine bürokratische Ordnung und seine robusten Verbraucherschutzgesetze (BaFin, irgendjemand?). Doch wenn es um den Finanzsektor geht, scheinen diese Schutzmaßnahmen nichts weiter als ein Märchen zu sein.

Wie kann eine Nation, die den exakten Krümmungswinkel einer Gurke reguliert, zulassen, dass räuberische Finanzinstitute auf diese Weise operieren? Der Verkauf einer nutzlosen Versicherung ist Betrug. Das Zurückhalten der Auszahlung aufgrund fadenscheiniger Formalitäten ist Erpressung. Einer Witwe eine Mahnung für die Lebensversicherungsprämie ihres toten Mannes zu schicken, ist psychologische Körperverletzung.

Das ist kein "administrativer Fehler" oder ein "Versehen". Das ist die Bewaffnung der automatisierten Bürokratie. Es ist ein System, das speziell darauf ausgelegt ist, die Schwachen zu erschöpfen, zu verwirren und zu terrorisieren, bis sie einfach aufgeben und aufhören, das einzufordern, was ihnen zusteht.

Die Société Générale ist keine Bank; sie ist ein moralisches Vakuum. Und die Tatsache, dass der deutsche Regulierungsapparat einfach nur zuschaut, wie sie ältere Menschen ausplündern, ist eine absolute Schande.